Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
Widerstand gegen die Zwangsvereinigung von KPD und SPD
  Gerhard Weck
   
  Gerhard Weck (19131973) wird im sächsischen Werdau geboren. Nach 1933 wird der Sozialdemokrat im Konzentrationslager inhaftiert. Er erlebt das Kriegsende im Strafbataillon 999. Nach seiner Rückkehr wird er von der sowjetischen Besatzungsmacht in Werdau als Bürgermeister eingesetzt. Der Zwangsvereinigung widersetzt er sich. Illegal setzt er die Arbeit der SPD in seiner Region fort. An seiner Haltung orientieren sich wenige Monate später auch Werdauer Oberschüler. Kurz vor Weihnachten 1948 wird er verhaftet und von einem sowjetischen Militärtribunal zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. 1956 aus dem Zuchthaus Brandenburg entlassen, kann er in die Bundesrepublik fliehen.  

Gerhard Weck



geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand