Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
Widerstand gegen die Zwangsvereinigung von KPD und SPD
  Jeanette Wolff
   
  Jeanette Wolff (1888–1976) tritt mit 17 Jahren in die SPD ein. 1933 wird sie von den Nationalsozialisten inhaftiert. 1938 wird sie als Jüdin erneut verhaftet und deportiert. 1945 befreit die Rote Armee sie aus dem Konzentrationslager. Weil sie 1946 für die Urabstimmung der Berliner SPD eintritt, schließt sie der SPD-Zentralausschuss unter Otto Grotewohl nach vierzig Jahren Parteimitgliedschaft aus. In der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) widersetzt sie sich lange, doch am Ende vergeblich, dem Versuch, die Organisation der SED unterzuordnen.  

Gründungskongress der VVN Berlin – die drei neugewählten Vorsitzenden Heinz Galinski, Walter Bartel, Jeanette Wolff

Eintrittskarte Jeanette Wolffs in den Bund der Verfolgten des Naziregimes (BVN) (2 S.)



geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand