Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
Wehrdienstverweigerung, Proteste gegen die militärische Okkupation der CSSR
  Bernd Eisenfeld
   
  Bernd Eisenfeld (*1941) wird Bankkaufmann und studiert Finanzwirtschaft. Seit 1962 arbeitet er bei der Deutschen Notenbank. 1966 verweigert er den Waffendienst. Er will keinen Eid auf die SED leisten. Als Bausoldat kommt er in Kontakt mit anderen Oppositionellen. Nach der Dienstzeit wird er von der Staatsbank entlassen. Er organisiert Bausoldatentreffen unter dem Dach der Kirche. Die Intervention des Warschauer Paktes in der CSSR ist für ihn ein Schock. Eisenfeld schreibt der tschechoslowakischen Botschaft: "Halten Sie Stand Behalten Sie Hoffnung. Bernd Eisenfeld". Auf einer Schreibmaschine stellt er Flugblätter her, die er 1968 in Halle verteilt. Am folgenden Tag wird er festgenommen und später zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Nach der Entlassung engagiert er sich wieder im Friedenskreis Halle und in der Bausoldatenbewegung. 1975 kann er die DDR verlassen.  

Bernd Eisenfeld

Flugblatt Bernd Eisenfelds gegen die Besetzung der CSSR durch Truppen des Warschauer Paktes

Titel der Untersuchung Bernd Eisenfelds zur Kriegsdienstverweigerung in der DDR, die er nach seiner Ausreise in den Westen publiziert
1978



geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand