Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
Systemkritische Dissidenten
  Rudolf Bahro
   
  Rudolf Bahro (1935–1997) wird 1965 stellvertretender Chefredakteur der FDJ-Zeitung "Forum". Wegen nonkonformistischer Beiträge wird er in die "sozialistische Produktion" strafversetzt. Er kann so vor Ort die Unsinnigkeiten der Zentralplanwirtschaft studieren. Von 1972 bis 1975 schreibt er das Buch "Die Alternative", eine grundsätzliche Kritik des kommunistischen Gesellschaftssystems. Nach dessen Veröffentlichung in der Bundesrepublik wird Bahro im August 1977 festgenommen und im Juni 1978 zu acht Jahren Haft verurteilt. Gegen die Verurteilung Bahros wenden sich innerhalb und außerhalb der DDR zahlreiche Protestaktionen. Schließlich wird Bahro im Oktober 1979 amnestiert und in die Bundesrepublik entlassen, wo er sich weiter politisch engagiert.  

Rudolf Bahro

Titel der Erstausgabe des Buches

Guntolf Herzberg (*1940) ist einer der engsten Freunde und Berater Rudolf Bahros, als dieser an seinem Buch arbeitet

Der Philosoph Wolfgang Heise (1925–1987) ist einer der wichtigsten Gesprächspartner und Förderer Bahros in den siebziger Jahren

Rudolf Bahro verabschiedet sich nach seiner Haftentlassung vor der Ausreise in die Bundesrepublik von Rudi Wetzel
Observationsfoto des Ministeriums für Staatssicherheit (v.l.n.r. Ursula Beneke, Rudi Wetzel, Rudolf Bahro)
Berlin-Pankow, 13. Oktober 1979



geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand