Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
Protest gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns
  Wolf Biermann
   
  Wolf Biermanns Vater wird als Kommunist und Jude in Auschwitz ermordet. 1953 kommt Biermann (*1936) aus Hamburg in die DDR. Er studiert in Berlin, beginnt Gedichte und Lieder zu schreiben und zu singen. Die kritischen Texte des SED-Kandidaten stoßen auf den Widerwillen von Funktionären. Seine Veranstaltungen werden verboten, er selbst wird 1963 aus der SED ausgeschlossen und erhält Ende 1965 absolutes Auftrittsverbot. Mit Robert Havemann ist er einer der bekanntesten und einflussreichsten Dissidenten in der DDR. Nachdem ihm im November 1976 überraschend eine Konzertreise nach Westdeutschland erlaubt wird, bürgert ihn die SED während seiner Abwesenheit wortbrüchig aus. Er darf erst im Dezember 1989 wieder zurückkehren.  

Wolf Biermann um 1965 (im Hintergrund die Schauspielerin Annekathrin Bürger)

Wolf Biermann während seines ersten Konzertes in der Bundesrepublik
Köln, 12. November 1976

Meldung des

Pressekonferenz Wolf Biermanns nach seiner Ausbürgerung (v.l.n.r. Heinrich Böll, Wolf Biermann, Günter Wallraff)
Köln, 19. November 1976



geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand