Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
Friedens- und Menschenrechtsbewegung Frauen für den Frieden
  Irena Kukutz
   
  Irena Kukutz (*1950) erlernt den Beruf der Betonfacharbeiterin und legt das Abitur ab. Die Niederschlagung der demokratischen Reformen in der CSSR durch die Truppen des Warschauer Paktes am 21. August 1968 hält sie davon ab, Mitglied der SED zu werden. Der Politik dieser Partei steht sie seither kritisch gegenüber. 1969 bis 1974 studiert sie an der Kunsthochschule Berlin. Danach arbeitet sie als freischaffende Keramikerin. 1982 initiiert sie gemeinsam mit Bärbel Bohley, Ulrike Poppe und Jutta Seidel das Netzwerk Frauen für den Frieden, dessen Arbeit sie nach vorübergehender Festnahme durch die Staatssicherheit auch in den folgenden Jahren organisiert. Vom Zeitpunkt seiner Gründung im September 1989 an ist sie maßgeblich an der Organisierung des Neuen Forums beteiligt. Sie vertritt es am zentralen frauenpolitischen Runden Tisch und von 1990 bis 1995 als Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses.  

Eingabe von Irena Kukutz gegen das Wehrdienstgesetz, 28. April 1982

Antwort des Ministerrates auf die Eingabe von Irena Kukutz gegen das Wehrdienstgesetz
Berlin, 21. Mai 1982

Irena Kukutz 
1993



geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand