Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
Der Umsturzversuch vom 20. Juli 1944
  Ludwig Beck
   
  Der Berufssoldat Ludwig Beck (1880–1944) hat mit seiner Frau Amalie Pagenstecher eine Tochter. Im März 1898 tritt Ludwig Beck als Fahnenjunker in das preußische Heer ein und setzt nach dem Ersten Weltkrieg seine militärische Laufbahn in der Reichswehr fort. Im Oktober 1933 wird er Chef des Truppenamtes im Reichswehrministerium und wird im Juli 1935 zum Generalstabschef des Heeres befördert.
Bis 1938 versucht Beck, mit Denkschriften, Aktennotizen und Vorträgen die Außenpolitik Hitlers zu beeinflussen. In seiner kompromisslosen Ablehnung des Kriegsrisikos trifft er sich mit Carl Goerdeler. Im Sommer 1938 fordert er vergeblich die Generalität zum geschlossenen Rücktritt auf, um den drohenden Krieg in Europa zu verhindern, stellt seinen Posten aus Gewissensgründen zur Verfügung und wird schnell zum Mittelpunkt der militärisch-bürgerlichen Opposition. Er beteiligt sich an den Attentatsplänen und soll nach Hitlers Tod Staatsoberhaupt werden.
Nach dem Scheitern des Umsturzversuchs am 20. Juli 1944 erhält Beck die Gelegenheit zum Freitod. Als dieser Versuch misslingt, wird der schwerverletzte Beck von einem Feldwebel erschossen.
 

Denkschrift von Ludwig Beck: Betrachtungen zur gegenwärtigen militärpolitischen Lage
Berlin, 5. Mai 1938 (mehrseitig)

Ludwig Beck

Ludwig Beck über das Verhalten der obersten militärischen Führung angesichts der Gefahr eines Krieges mit der Tschechoslowakei
16. Juli 1938 (mehrseitig)

Vortragsnotiz von Ludwig Beck vom 19. Juli 1938
(2 S.)



geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand