Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
Der Aufstand des 17. Juni 1953
  Verfolgung der Streikenden
   
  Nach der Verhängung des Ausnahmezustandes nehmen Volkspolizei, Staatssicherheit und sowjetische Truppen mehr als 13.000 Personen fest. Viele werden rasch wieder freigelassen. Man kann ihnen keine Straftaten nachweisen und will den Konflikt mit der Bevölkerung nach der Erschütterung der Macht am 17. Juni 1953 nicht erneut verschärfen.
18 Menschen werden von sowjetischen Tribunalen zur standrechtlichen Erschießung verurteilt. Zwei werden aufgrund deutscher Todesurteile hingerichtet. Bis ins Jahr 1955 fällten die Gerichte der DDR insgesamt etwa 1800 Urteile im Zusammenhang mit dem Aufstand vom 17. Juni 1953. Die letzten zu Gefängnisstrafen Verurteilten kamen erst 1968 wieder frei.
 

Zusammenstellung der Festnahmemeldungen des MfS nach dem 17. Juni 1953
Berlin, 22. Juli 1953

Aufbahrung von Todesopfern des Aufstandes vor dem Westberliner Rathaus Schöneberg

Verhängung des Ausnahmezustandes in Karl-Marx-Stadt



geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand