Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
Gegen die "Gleichschaltung" der Gewerkschaften
  Gewerkschafter zwischen Anpassung und Widerstand
   
  Die verschiedenen demokratischen Richtungsgewerkschaften verkörpern in der Weimarer Republik einen entscheidenden Faktor der politischen Stabilität. Sie bekennen sich zur Tarifautonomie, zur genossenschaftlichen Selbsthilfe und zur Wirtschaftsdemokratie. Freie Gewerkschaften schließen sich im Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbund (ADGB) zusammen und stehen der SPD nahe.
Nach Hitlers Regierungsübernahme entwickelt die Mehrheit der Gewerkschaftsführungen – nicht zuletzt unter dem Eindruck des NS-Terrors – eine Haltung der Anpassung, die manche Mitglieder als Kapitulation vor Hitler deuten. Im Mai 1933 wird auch die Gewerkschaftspresse verboten, das Gewerkschaftsvermögen beschlagnahmt. Die nationalsozialistische "Deutsche Arbeitsfront" entwickelt sich zur größten NS-Massenorganisation.
 

Besetzung des Berliner Gewerkschaftshauses am 2. Mai 1933 durch die SA

Verbrennung der demokratischen schwarz-rot-goldenen Fahne vor dem Hamburger Gewerkschaftshaus Anfang Mai 1933

Verwüstungen im Berliner Gewerkschaftshaus nach den Durchsuchungen vom 2. Mai 1933



geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand