Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
Gegen die "Gleichschaltung" der Gewerkschaften
  Jakob Kaiser
   
  Jakob Kaiser (1888–1961) stößt schon vor dem Ersten Weltkrieg zur katholischen Arbeiter- und Gesellenbewegung und wird 1921 Geschäftsführer der christlichen Gewerkschaften. Der entschiedene Regimegegner nimmt schon früh Verbindung mit dem Sozialdemokraten Wilhelm Leuschner und dem Deutschnationalen Max Habermann auf, um Konturen einer neuen Einheitsgewerkschaft zu erörtern. Um ihn sammelt sich ein Kreis Gleichgesinnter, der bald engen Kontakt zu Carl Friedrich Goerdeler hat. Kaiser wird nach dem 20. Juli 1944 von der Gestapo gesucht, kann sich aber bis zum Kriegsende verbergen.  

Jakob Kaiser, nach 1945

Unterlagen der Geheimen Staatspolizei über Jakob Kaiser 1938

Gestapo-Ermittlungsbericht über die Rolle der ehemaligen Gewerkschaften bei den Vorbereitungen für den Umsturz vom 20. Juli 1944 (6 S.)

Gestapo-Bericht über den geplanten Aufbau der Gewerkschaften nach dem Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 (6 S.)



geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand