Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
Kampf aus dem Exil
  Georg Bernhard
   
  Der Chefredakteur der "Vossischen Zeitung" Georg Bernhard (18751944) tritt 1924 der Deutschen Demokratischen Partei bei und gehört von 1928 bis 1930 dem Deutschen Reichstag an. Seit 1916 ist er Dozent, seit 1928 Professor ehrenhalber an der Berliner Handelshochschule. Georg Bernhard flieht im Frühjahr 1933 über Kopenhagen nach Paris. Er wird zum scharfsinnigen und kompromisslosen, im Ausland wegen seiner Liberalität geachteten Kritiker des NS-Regimes. Im Dezember 1933 gründet Georg Bernhard mit Freunden das "Pariser Tageblatt" als Zeitung der deutschen Opposition und nimmt 1936 als Vertreter der Vereinigung deutscher Emigranten in Frankreich an der Flüchtlingskonferenz des Völkerbundes teil. Ab 1935 beteiligt er sich an Versuchen, eine "Volksfront" gegen den Nationalsozialismus zu gründen. Nach zunehmenden Auseinandersetzungen mit der KPD zieht er sich jedoch zurück und konzentriert sich vor allem auf die Bekämpfung des NS-Regimes mit publizistischen Mitteln. 1940 wird Bernhard nach dem Einmarsch deutscher Truppen in Frankreich interniert, kann 1941 in die USA entkommen und steht bis zu seinem Tod 1944 einer sozialdemokratischen Emigrantengruppe nahe.  

Georg Bernhard

Denunziation gegen Georg Bernhard, Mai 1933

Georg Bernhards Reaktion auf das

Georg Bernhard wehrt sich gegen seine Entlassung, Juli 1933 (2 S.)

Verfassungsentwurf von Georg Bernhard, Paris 1936 (mehrseitig)



geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand