Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
Kampf aus dem Exil
  Richard Löwenthal
   
  Richard Löwenthal (1908–1991) fordert bereits als Student die Annäherung von Kommunisten und Sozialdemokraten, um die Nationalsozialisten besser bekämpfen zu können. Nach seinem Ausschluss aus der KPD stößt er zu Neu Beginnen, wo er zu den Befürwortern eines offensiven Widerstands gehört. Löwenthal flieht 1935 nach Prag und arbeitet gemeinsam mit Karl Frank im Auslandsbüro von Neu Beginnen. 1936/37 kann er während eines Studienaufenthaltes wichtige Verbindungen zum Londoner Exil herstellen. Er wird wegen seiner wissenschaftlichen Analyse des Nationalsozialismus als ein führender Theoretiker der Sozialdemokratie geschätzt. 1939 flieht Löwenthal von Prag über Paris nach London und arbeitet dort als Journalist. Bald beteiligt er sich intensiv an den Auseinandersetzungen über die Grundlinien einer Neuordnung und kehrt 1948 als Deutschlandkorrespondent der Nachrichtenagentur Reuters nach Deutschland zurück. 1960 übernimmt er einen Lehrstuhl an der Freien Universität Berlin. Richard Löwenthal stirbt 1991 in Berlin.  

Richard Löwenthal



geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand