Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
Widerstand aus christlicher Überzeugung
  Dietrich Bonhoeffer
   
  Der evangelische Theologe Dietrich Bonhoeffer(1906–1945) gehört bereits 1933 zu den entschiedenen Gegnern des Nationalsozialismus und begründet in seinem Vortrag "Die Kirche vor der Judenfrage" die Pflicht zum Widerstand gegen staatliches Unrechtshandeln. Von 1935 bis 1937 leitet er ein Predigerseminar der Bekennenden Kirche zunächst in Zingst und später in Finkenwalde. Trotz Schließung des Seminars durch die Gestapo kann Bonhoeffer die Theologenausbildung noch bis zum März 1940 illegal fortführen. 1938 ist er in die Staatsstreichplanungen seines Schwagers Hans von Dohnanyi eingeweiht und wird mit dessen Hilfe 1940 ins Amt Ausland/Abwehr eingezogen. Bonhoeffer nutzt diese Position, um ausländische Regierungen über den Widerstand in Deutschland zu informieren. Im April 1943 wird er festgenommen und zwei Jahre ohne Gerichtsverfahren im Gefängnis Tegel gefangengehalten. Im Februar 1945 wird Dietrich Bonhoeffer in das KZ Buchenwald, anschließend in das KZ Flossenbürg gebracht, wo er am 9. April 1945 ermordet wird.  

Dietrich Bonhoeffer

Predigerseminar Finkenwalde 1935
Wirkungsstätte von Dietrich Bonhoeffer (8. von links)

Bonhoeffer berichtet Lordbishop Bell über den Kirchenkampf in Deutschland
London, 16. November 1933 (2 S.)

Kurierausweis von Dietrich Bonhoeffer
Berlin, 30. Mai 1942 (2 S.)

Dietrich Bonhoeffer  (4. von links) mit drei Mitgefangenen und einem Aufseher
Gefängnis Berlin-Tegel 1944

Dietrich Bonhoffer:

Dietrich Bonhoeffer:



geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand