Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
Die friedliche Revolution 1989/90
  Martin Böttger
   
  Martin Böttger (*1947), Physiker. Nach seinem Physikstudium in Dresden verweigert Böttger den Wehrdienst. Früh gründet er erste Friedensseminare im sächsischen Werdau und in Berlin. Wegen einer Menschenkette zum Weltfriedenstag am 1. September 1983 zwischen den Botschaften der UdSSR und der USA in Berlin wird er festgenommen. Er ist einer der Mitbegründer der Initiative Frieden und Menschenrechte. Am 9. September 1989 nimmt er an der Gründung des Neuen Forums in Grünheide teil. Er organisiert die Opposition im Bezirk Karl-Marx-Stadt und wird im Oktober 1990 Landtagsabgeordneter der Bürgerbewegungen in Dresden.  

Gründungstreffen des Neuen Forums auf dem Grundstück Katja Havemanns (v.l.n.r. Olaf Freund, Rolf Henrich, Hans-Jochen Tschiche, Martin Böttger, Reinhardt Pumb [IM der Staatssicherheit])
Grünheide, 9. September 1989

Demonstration der unabhängigen Friedensbewegung zum Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges vor den Botschaften der USA und der UdSSR (2. v.l. Rainer Eppelmann; 9. v.l. Martin Böttger)
Berlin, 1. September 1983



geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand