Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
Die friedliche Revolution 1989/90
  Ingrid Köppe und Reinhard Schult
   
  Reinhard Schult (*1951), Maurer in Berlin. Der Wehrdienstverweigerer ist einer der Mitbegründer des Neuen Forums. Er ergreift immer wieder Initiativen, um die Aktivität der Staatssicherheit 1989/90 endgültig zu beenden. Er vertritt das Neue Forum an zentralen Runden Tisch und ist als Berliner Sprecher lange einer der bekanntesten Bundessprecher der Bürgerbewegung.
Ingrid Köppe (*1958), Bibliothekarin in Berlin. Ihr Pädagogikstudium muss Ingrid Köppe abbrechen, weil sie gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns protestiert. Sie wird Bibliothekarin und arbeitet schließlich als Post- und Fleurop-Botin in Berlin. 1989 engagiert sie sich im Neuen Forum und wird eine der Berliner Sprecherinnen. Sie vertritt die Organisation am zentralen Runden Tisch, als Berliner Stadtverordnete und 1990–1994 als Mitglied des Bundestages. Hier entlarvt sie die internationen finanziellen Manipulationen des Ministeriums für Staatssicherheit im Untersuchungsausschuss über die MfS/SED-Arbeitsgruppe "Kommerzielle Koordinierung".
Ingrid Köppe und Reinhard Schult initiieren mit dem Berliner Neuen Forum die Besetzung des Ministeriums für Staatssicherheit am 15. Januar 1990.
 

Ingrid Köppe und Reinhard Schult

Erstes Bundesforum (Gründungskonferenz) des Neues Forums (stehend: Jens Reich, vor ihm sitzend: Reinhard Schult, rechts neben Reich v.l.n.r. Eberhard Seidel, Jutta Seidel, Ingrid Köppe)
Berlin, 28. Januar 1990



geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand