Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
Die friedliche Revolution 1989/90
  Jutta und Eberhard Seidel, Bärbel Bohley
   
  Eberhard Seidel (*1949) arbeitet nach dem Medizinstudium als Arzt in Berlin. 1984 ist er Sprecher der oppositionellen Organisation der Ärzte für den Frieden. 1989 ist er Mitunterzeichner des Gründungsaufrufes des Neuen Forums.
Jutta Seidel (*1950) arbeitet seit 1978 als Zahnärztin in Berlin. Sie ist 1982 Mitbegründerin der Frauen für den Frieden und seit 1984 Mitglied der Ärzte für den Frieden. 1989 ist sie Mitunterzeichnerin des Gründungsaufrufes des Neuen Forums und versucht im September vergeblich, die Organisation bei den DDR-Behörden offiziell anzumelden.
Bärbel Bohley (*1945), Grafikerin in Berlin, ist Mitbegründerin der Frauen für den Frieden und der Initiative Frieden und Menschenrechte. 1988 wird sie zum wiederholten Male vom Ministerium für Staatssicherheit festgenommen und unter Strafandrohnung aus der DDR ausgewiesen. Sie kann aber im Jahre 1989 zurückkehren und ist im September desselben Jahres eine der Mitunterzeichnerinnen des Gründungsaufrufes des Neuen Forums. Sie ist eine der ersten Sprecherinnen der Organisation und gehört lange ihrem Arbeitsausschuss an.
 

Eberhard Seidel (letzte Reihe 2. v.l.), Bärbel Bohley (letzte Reihe 3. v.l.), Jutta Seidel (letzte Reihe 5. v.l.)
Berlin, September 1989

Gründungstreffen des Neuen Forums Prenzlauer Berg in der Gethsemanekirche (v.l.n.r.: Freimut Schade, Rolf Henrich, Jens Reich, Bärbel Bohley)
Berlin, 10. November 1989



geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand