Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
Der Umsturzversuch vom 20. Juli 1944
  Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim
   
  Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim (1905 –1944) absolviert seit 1923 eine Ausbildung zum Berufsoffizier und ist seit einem gemeinsamen Lehrgang an der Kriegsakademie in Berlin mit Claus Schenk Graf von Stauffenberg befreundet. Nach Einsätzen in Polen und Frankreich kommt Mertz im Winter 1941 in das Führerhauptquartier Winniza an der Ostfront, wo er mit Stauffenberg bis zu dessen Versetzung nach Afrika zusammen arbeitet. Mertz erlebt im Winter 1942/43 an der Ostfront die Niederlage von Stalingrad.
Im Juni 1944 tritt Mertz von Quirnheim die Nachfolge Stauffenbergs als Chef des Stabes bei General Friedrich Olbricht an. Er gehört inzwischen zum engsten Kreis um Stauffenberg. Am 20. Juli 1944 wird Mertz, der bis zuletzt versucht hat, den militärischen Umsturz zum Erfolg zu führen, mit Stauffenberg, Olbricht und von Haeften im Hof des Bendlerblocks erschossen.
 

Claus Schenk Graf von Stauffenberg und Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim
Winniza 1942

Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim mit seinem Neffen Arend-Heinrich Dieckmann, um 1940



geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand