Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
Der Umsturzversuch vom 20. Juli 1944
  Carl Friedrich Goerdeler
   
  Carl Goerdeler (1884–1945) ist seit 1930 Oberbürgermeister von Leipzig und übt in der Endphase der Weimarer Republik gleichzeitig das Amt eines Reichskommissars für die Preisüberwachung aus. Seit 1935 hat er heftige Auseinandersetzungen mit der NSDAP.
Nach seinem Rücktritt als Oberbürgermeister im April 1937 wird Goerdeler als Berater der Robert Bosch GmbH tätig und unternimmt in Deutschland und im Ausland ausgedehnte Reisen. Dabei wirbt er für die Ziele seiner Politik, die sich gegen die Nationalsozialisten richtet. Goerdeler wird so zum Mittelpunkt der zivilen Widerstandskreise.
In zahlreichen Denkschriften und Entwürfen plant er die Neuordnung des politischen Lebens in Deutschland nach einem gelungenen Staatsstreich und stellt sich als Reichskanzler zur Verfügung.
Bereits vor dem 20. Juli 1944 wird Goerdeler von der Gestapo gesucht. Nach dem Attentat auf Hitler kann er zunächst entkommen, wird kurz darauf denunziert und am 8. September 1944 vom Volksgerichtshof unter Roland Freisler zum Tode verurteilt. Auf Befehl Hitlers wird er erst fünf Monate später nach ausführlichen Vernehmungen am 2. Februar 1945 in Berlin-Plötzensee ermordet.
 

Carl Friedrich Goerdeler

Genehmigung des Ruhestandsgesuches von Carl Friedrich Goerdeler

Denkschrift

Entwurf der Regierungserklärung einer Regierung Beck/Goerdeler vom Sommer 1944 (24 S.)

Grundsätzliche Kritik Goerdelers am NS-System 
(Abschrift aus den Protokollen der



geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand