Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
Die Weiße Rose
  Sophie Scholl
   
  Sophie Scholl (19211943) wird bereits als Schülerin 1937 wegen des bündischen Engagements ihres Bruders Hans von der Geheimen Staatspolizei vernommen. Nach dem Abitur im März 1940 macht sie eine Ausbildung als Kindergärtnerin und beginnt nach dem Arbeits- und Kriegshilfsdienst im Mai 1942 in München mit dem Studium der Biologie und Philosophie. Dabei kommt sie durch ihren Bruder Hans auch mit Carl Muth zusammen, der beide ebenso wie der Hochschullehrer Kurt Huber nachhaltig beeinflusst. Im August und September 1942 muss sie Kriegshilfsdienst leisten und in einem Ulmer Rüstungsbetrieb arbeiten.
Im Januar 1943 nimmt Sophie Scholl an der Herstellung und Verbreitung des fünften Flugblattes der Weißen Rose teil. Das sechste Flugblatt ist nach einem Entwurf von Kurt Huber von ihren Freunden bereits vervielfältigt, als sie nach einem Besuch in Ulm am 15. Februar 1943 nach München zurückkehrt.
Nach dem Auslegen von Flugblättern in der Münchener Universität wird Sophie Scholl zusammen mit ihrem Bruder Hans am 18. Februar 1943 festgenommen. Vier Tage später verurteilt der Volksgerichtshof sie zum Tode. Noch am selben Tag wird sie im Strafgefängnis München-Stadelheim ermordet.
 

Sophie Scholl

Sophie Scholl (links) im Kindergartenseminar,
1941

Sophie Scholl



geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand