Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

Home
Themen
Ausstellung
Impressum

Widerstand und Opposition in der DDR
Die Weiße Rose
  Kurt Huber
   
  Kurt Huber (1893 1943) studiert seit 1912 Musik, Philosophie und Psychologie, promoviert 1917 in Musikwissenschaft und habilitiert sich 1920 im Fach Psychologie. Seit 1926 lehrt er an der Universität München Philosophie und ist ein anerkannter Volkslied- und führender Leibnizforscher. Huber fesselt seine Studenten vor allem aber durch die Weite seiner Interessen und durch anschauliche Vorlesungen. 1937 übernimmt Huber die Abteilung Volksmusik am Berliner Institut für Musikforschung; 1938 wird ein Lehrauftrag an der Berliner Universität wegen Hubers "katholisch-weltanschaulicher Bindung" untersagt. Huber kehrt nach München zurück, wo er nach dem NSDAP-Eintritt 1940 außerplanmäßiger Professor wird.
Im Juni 1942 lernt er Hans Scholl und seine Freunde um die Weiße Rose kennen. Huber hilft Hans Scholl beim Text des 5. Flugblatts der Weißen Rose und entwirft Anfang Februar 1943 das 6. und letzte Flugblatt.
Huber wird am 27. Februar 1943 verhaftet, am 19. April 1943 in München vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und am 13. Juli 1943 im Strafgefängnis München-Stadelheim ermordet.
 

Kurt Huber

Kurt Huber
1942

Kurt und Clara Huber mit Vater Hans Schlickenrieder und Tochter Birgit



geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand