Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
  Der Umsturzversuch vom 20. Juli 1944
  Im Mittelpunkt der Militäropposition steht der ehemalige Generalstabschef des Heeres, General Ludwig Beck. In ständiger Abstimmung mit Carl Friedrich Goerdeler und Julius Leber, den führenden Köpfen der zivilen Widerstandskreise, versuchen Beck, Friedrich Olbricht, Henning von Tresckow und andere Offiziere immer wieder, einen Umsturz vorzubereiten.
Während des Krieges durchschaut Claus Schenk Graf von Stauffenberg den verbrecherischen Charakter der nationalsozialistischen Politik. Allmählich löst er sich aus der Faszination, welche die militärischen Erfolge Hitlers bei ihm bewirkt haben. Als 1943 wiederholt Attentatspläne scheitern und schließlich im Sommer 1944 enge Mitverschwörer verhaftet werden, entschließt sich Stauffenberg, selbst den Anschlag auf Hitler zu wagen. Am 20. Juli 1944 gelingt es ihm, ein Sprengstoffpaket in das scharf bewachte "Führerhauptquartier" Wolfschanze in Ostpreußen einzuschleusen und zu zünden. Hitler überlebt jedoch die Explosion. Stauffenberg fliegt nach Berlin zurück und wird noch in derselben Nacht nach dem Scheitern des Umsturzversuches zusammen mit seinen Mitverschworenen Werner von Haeften, Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim und Friedrich Olbricht im Hof des Bendlerblocks erschossen.

Die zerstörte Lagebaracke im Führerhauptquartier  Wolfschanze am 20. Juli 1944


Henning von Tresckow
Der Umsturzversuch vom 20. Juli 1944
Ludwig Beck
Julius Leber
Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim
Claus Schenk Graf von Stauffenberg
Carl Friedrich Goerdeler
Ulrich von Hassell

geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand