Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
  Widerstand aus christlicher Überzeugung
  Im kommunistischen Staat DDR sind die Kirchen Fremdkörper. Die SED bekämpft die christlichen Organisationen, die sich ihrem Zugriff verweigern. Die Jungen Gemeinden, die viele junge Menschen der antireligiösen Propaganda der SED entziehen, werden unter Druck gesetzt. Schüler werden von Oberschulen, Studenten von Universitäten verwiesen. Als evangelische Studentengemeinden 1956 beginnen, auch mit kritischen SED-Mitgliedern zu diskutieren, greift die Staatssicherheit zu und verhaftet in Leipzig Pfarrer und Studenten. In den sechziger Jahren arrangiert sich ein großer Teil der Christen mit der DDR. Doch der Druck lässt nicht nach. Eine 1978 getroffene Vereinbarung zwischen der SED und den evangelischen Kirchen kann Proteste nicht unterbinden. In vielen Kirchengemeinden finden oppositionelle Gruppen Raum und Unterstützung.

Sprengung der Leipziger Universitätskirche
30. Mai 1968


Hermann Joseph Flade
Siegfried Schmutzler
Die Sprengung der Leipziger Universitätskirche
Oskar Brüsewitz

geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand