Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
  Proteste gegen den Bau der Mauer Flucht und Fluchthilfe
  Am 13. August 1961 wird die mitten durch Berlin verlaufende Grenze zum Westen geschlossen. Protestierende werden rasch eingeschüchtert und zerstreut. Verzweifelt versuchen viele, die in den ersten Tagen noch überwindbaren Befestigungen zu bezwingen. Die DDR-Grenzpolizei erhält die strikte Anweisung zu schießen. Je tödlicher das Grenzregime funktioniert, desto erfindungsreicher werden die Flüchtenden: Sie nutzen Bulldozer, Flugapparate, leere Bitumentanks oder Kofferräume mit doppeltem Boden. Im Westen Deutschlands finden sich Menschen, die mit falschen Dokumenten oder mit dem Bau von Tunneln unter der Mauer helfen. Seit den siebziger Jahren wächst die Zahl jener, die bei den DDR-Behörden trotz aller Schikanen oder Inhaftierungen ihr Recht auf legale Auswanderung einfordern.

Bergung der Leiche Peter Fechters
Berlin, 18. August 1962


Günter Litfin
Peter Fechter
Roger Loewig
Ausreisebewegungen

geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand