Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
  Wehrdienstverweigerung, Proteste gegen die militärische Okkupation der CSSR
  1962 wird in der DDR die Wehrpflicht eingeführt. Den Militärdienst zu verweigern, ist strafbar. Auf Intervention der Kirchen muss die SED einen waffenlosen Bausoldatendienst zulassen. Doch dieser ist gespickt mit Schikanen. Wer sich dem Militärdienst gänzlich entzieht, muss mit harten Strafen rechnen.
Am 21. August 1968 ersticken Truppen des Warschauer Paktes den Reformversuch der tschechoslowakischen Kommunistischen Partei. Viele DDR-Bürgerinnen und -Bürger sind schockiert über den aggressiven Akt gegen den Nachbarn. Auf selbstgefertigten Flugblättern und Wandparolen solidarisieren sie sich mit Alexander Dubcek und dem Prager Frühling. Viele der Protestierenden werden festgenommen und verurteilt.

Proteste von Touristen aus der DDR in der CSSR gegen den Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes 
Sommer 1968


Bernd Eisenfeld
Bettina Wegner
Thomas Brasch
Reinhard Schult

geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand