Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
  Friedens- und Menschenrechtsbewegung – Frauen für den Frieden
  Das Netzwerk Frauen für den Frieden bildet sich 1982 aus dem Protest gegen die Einführung der Wehrpflicht für Frauen im Kriegsfall. Es ist eine der ersten Oppositionsgruppen der unabhängigen Friedensbewegung außerhalb des kirchlichen Raumes. Die Frauen richten sich gegen die Politik der Hochrüstung in Ost und West und befreien sich zugleich aus der Vormundschaft des Staates und der evangelischen Kirche. Außerdem bildet das lose Netz mit seinen Aktionsformen ein Muster für spätere Organisationen und deren überregionale Verknüpfung. In den achtziger Jahren vernetzen sich viele Friedenskreise, Umweltgruppen und Bürgerrechtsinitiativen landesweit. An vielen dieser Organisationen sind die Frauen für den Frieden beteiligt, von denen die Initiative Frieden und Menschenrechte (IFM) durch ihre öffentlichen Aktionen eine der bekanntesten ist.

Seminar der Frauen für den Frieden in Mecklenburg. (v.l.n.r. Bettina Rathenow, Irena Kukutz, Anne Wilde, Elisabeth Gibbels, Jutta Seidel, Bärbel Bohley)
Mitte der achtziger Jahre


Ulrike Poppe
Irena Kukutz
Initiative Frieden und Menschenrechte
Umweltbibliothek Berlin

geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand