Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
  Kampf aus dem Exil
  Seit 1933 fliehen über eine halbe Million Deutsche vor den Nationalsozialisten ins Ausland. Unter ihnen befinden sich etwa 350.000 deutsche Juden. Für die Flüchtlinge bedeutet die Emigration zumeist eine schmerzhafte und endgültige Trennung von dem Land, in dem sie aufgewachsen sind. Politische Emigranten stehen weiterhin "mit dem Gesicht nach Deutschland" und wollen nach dem Ende der NS-Herrschaft wieder Einfluss auf die deutsche Politik nehmen. Neben Kommunisten, Sozialisten, Sozialdemokraten und Gewerkschaftern finden sich parteipolitisch unabhängige Pazifisten ebenso wie konservative Regimegegner und Vertreter des politischen Katholizismus. Sie wollen die Weltöffentlichkeit über die Verhältnisse in Deutschland aufklären und die Verbindungen zum Widerstand im Reich aufrecht erhalten. Mittelpunkte des deutschen Exils bilden sich zunächst in Prag und Paris, danach in London, Stockholm, New York und Moskau.

Emigrantengruppe beim Sprachunterricht in  Kopenhagen, 1939
Um ihre Verwandten und Freunde in der Heimat zu schützen, verbergen die Emigranten auf diesem Bild ihre Gesichter.


Sozialdemokraten im Exil
Willy Brandt
Johanna Kirchner
Rudolf Hilferding
Einigungsbestrebungen
Hermann Brill
Georg Bernhard
Richard Löwenthal

geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand